Riedwiesen und Fische

 

Am Mittwoch, 14. Juni 2017 hält der Dipl. Biol. Ingo Kramer, der als  Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V tätig ist, einen Vortrag zum Thema "Riedwiesen der Insel Reichenau - Fischökologische Bedeutung und Entwicklungsziele".

 

Die Riedwiesen rund um die Insel Reichenau haben eine hohe ökologische Bedeutung für den Bodensee und auch für die Fische. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg und der Fischereiverein Untersee und Rhein haben Untersuchungen zur fischökologischen Bedeutung dieser Wiesen durchgeführt. Die von der BUND Gruppe Reichenau und dem LEV durchgeführten Pflegemaßnahmen wirken sich positiv auf die Fische und deren Reproduktion auf. Der Biologe Ingo Kramer stellt in die Ergebnisse der Untersuchungen und mögliche Verbesserungen vor.

 

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum (Heilig-Geist-Saal).

Autoteilen wird mit Solarstrom noch ökologischer

 

Bei einem Carsharing mit Elektrofahrzeug auf der Reichenau arbeiten BUND und evangelische Kirche zusammen. Die Energie soll künftig aus einer Photovoltaikanlage kommen oder wenigstens Ökostrom sein.

Wer nur ab und zu ein Auto braucht, für den bietet es sich an, sich an einem Carsharing zu beteiligen, also der gemeinsamen Nutzung eines Autos. Auf der Insel Reichenau gibt es nun auch seit einigen Wochen dieses Angebot – mit einem weiteren Aspekt von Nachhaltigkeit. Denn der Kleinwagen, den sich aktuell vier Familien teilen, ist ein Elektrofahrzeug. Initiiert hat das E-Carsharing die Reichenauer Ortsgruppe des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde. Bei deren Heilig-Geist-Gemeindehaus ist das Elektroauto auch stationiert. Eine Ladestation für schnelleres Stromtanken soll dort bald noch installiert werden. Betreiber des Ganzen ist der Ingenieur Andreas Gerlach aus Rielasingen, der unter dem Namen Autoteilen Hegau-Bodensee schon in einigen Kreisgemeinden Elektro-Carsharing anbietet.

„Es geht uns um die nachhaltige Mobilität“, betont Gerlach. Der Strom solle aus einer Photovoltaikanlage kommen oder wenigstens Ökostrom sein und nicht aus fossilen Brennstoffen. BUND-Mitglied Erwin Betker, der sich mit seinem Architekturbüro ebenfalls am Carsharing beteiligt, erklärt, theoretisch komme auf der Reichenau der Strom aus der Solaranlage auf dem Dach der Heilig-Geist-Kirche. Diese wurde ebenfalls von der BUND-Ortsgruppe in Kooperation mit der Kirchengemeinde vor 17 Jahren initiiert. Tatsächlich wird dieser Strom aber ins allgemeine Netz eingespeist. Doch die Kirchengemeinde plant eine weitere Solaranlage auf dem Dach des Gemeindehauses, mit der dann tatsächlich das Carsharingauto betrieben werden soll.

Die BUND-Gruppe werde dies bezuschussen, erklärt die Vorsitzende Irene Strang. Wie auch bei der Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach, gehe es beim E-Carsharing der Ortsgruppe darum, ein Projekt anzuschieben und ins Rollen zu bringen. „Unser langfristiges Ziel ist, dass es in jedem Inselteil und auf dem Festland ein Carsharingauto gibt“, so Strang. Betker meint, ideal wäre das zum Beispiel in Oberzell, wo die Gemeinde, die er dabei beraten hat, ohnehin eine Ladestation für E-Autos aufstellen will.

Das E-Carsharing sei ideal als Ersatz für einen Zweitwagen, der ohnehin nicht so viel gefahren wird, erläutern Gerlach und Betker. So würden auch die bisher beteiligten Familien das Fahrzeug nutzen. Gerlach erklärt, wenn man alle Kosten für ein Zweitauto rechne, komme das Carsharing günstiger – und sei eben nachhaltig. Und Betker merkt an, das auf der Reichenau häufige Parkplatzproblem für Zweitwagen entfalle, wenn sich mehrere Haushalte ein Auto teilen.

Infos zu Kosten und Teilnahme: www.autoteilen-reichenau.de

Das Prinzip

 

Carsharing ist die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen. Carsharing gibt es in Deutschland seit 1988. In diesem Jahr wurde in Berlin ein Projekt namens Stadt-Auto gegründet, aus dem 1990 Deutschlands erste „richtige“ Carsharing-Firma, die Stattauto GmbH, hervorging. Heute gibt es in ganz Deutschland rund 150 Carsharing-Organisationen. Sie bieten das Autoteilen an 537 Orten im ganzen Bundesgebiet an. Die Spannweite reicht vom kleinen Carsharing-Verein über Genossenschaften und mittelständische Firmen bis hin zu den Ablegern multinationaler Konzerne.

Artikel: Südkurier 20.05.2017

Riedführung Ried Gießen

 

Jahr für Jahr leisten viele fleißigen Helfer*innen bei der Riedpflege ihren Beitrag dazu, dass seltene Arten in den Streuwiesen der Insel Reichenau überleben können. Um einmal den Lohn der Arbeit zu sehen, laden wir ganz herzlich  zu einer Führung „Blühende Streuwiese in Ried Gießen"  am Mittwoch, 10. Mai 2017 mit Irene Strang ein. Wir treffen uns um 19.30 Uhr bei der großen Iriswiese in Niederzell (hinter Gemüse Böhler). Die Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten, anschließend findet noch der Monats-Treff statt.

Car-Sharing Reichenau

 

Seit einigen Wochen steht das erste E-Mobil fürs Car-Sharing auf der Reichenau. Es ist beim evangelischenGemeindezentrum geparkt und wird aktuell von vier Familien genutzt. Weitere Nutzer*innen sind herzlich willkommen, vielleicht gibt es bald auch schon ein weiteres Auto  - evtl. auch an einer anderen Stelle in der Gemeinde. 

www.autoteilen-reichenau.de

 

 

Neuer Vorstand

 

Bei der Jahreshauptversammlung der BUND Gruppe Reichenau im März wurde der Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt. So wurden gewählt:

Vorsitzende: Irene Strang; stellvertretender Vorsitzender: Robert Lung; Schatzmeister: Heinz Meel; Beisitzer: Marianne Janas und Erwin Betker.

Außerdem wurden Herbert Johne und Roland Nägele als Kassenprüfer wieder gewählt.

 

Herzliche Einladung zum Klimafasten 2017


Die evangelische Landeskirche in Baden rückt 2017 erstmals den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Fastenzeit: Zusammen mit sechs weiteren Landeskirchen initiiert sie die Aktion "Soviel du brauchst... Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit".  Kernstück ist eine Fastenbroschüre: Jede Woche widmet sich einem anderen Thema und bietet niederschwellige Anregungen für die Fastenzeit.

 

Von Aschermittwoch bis Ostersonntag

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit 

  • tut Leib und Seele gut
  • lässt achtsamer werden
  • verändert mich und die Welt

"So viel du brauchst…" wir laden Sie ein, Ihre Fastenzeit unter diesen biblischen Leitsatz zu stellen. Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen. 

In diesem Jahr laden sieben evangelische Landeskirchen Sie gemeinsam ein. Wir freuen uns über alle, die mitmachen und wünschen Ihnen allen eine gesegnete Fastenzeit mit vielen guten Gesprächen, Ideen und Erfahrungen.

Wir vom BUND Reichenau finden, das ist eine tolle Aktion.

Info: www.klimafasten.de

Fastenbröschüre ist erhältlich im Evangelischen Gemeindezentrum Insel Reichenau, Rauhofweg 3

Unterzeichnen Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat!


Liebe BUND-Aktive und BUND-Freunde,


vor etwas mehr als einem halben Jahr haben wir Großes erreicht. Gemeinsam standen wir gegen Glyphosat. Gemeinsam haben wir die direkte Wiederzulassung dieses Pflanzengifts für weitere 15 Jahre verhindert. Am Ende wusste sich die EU-Kommission nicht anders zu helfen, als die Entscheidung um 18 Monate zu vertagen.
Aber 18 Monate werden schnell verstreichen. Dieses Jahr steht Glyphosat wieder auf der Tagesordnung. Wir haben uns mit mehr als 20 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen zu einer Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat zusammengeschlossen, um uns gegen die Wiederzulassung zu stemmen. Wir wollen mindestens eine Million Unterschriften sammeln. Das wäre ein starkes Signal aus der ganzen EU dafür, dass die Zeit von Roundup und Co. sich dem Ende nähert.
Unterzeichnen Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat und bewerben Sie sie auf der Internetseite Ihrer BUND-Gruppe, über Newsletter und Verteiler sowie in den sozialen Medien!

 

Jetzt unterzeichnen!

 

Seeputzete war voller Erfolg

 

Gleich säckeweise sammelten Schülerinnen der 3. und 4. Klasse der Walafried-Strabo-Schule am letzten Samstag den Abfall am Fährenhorn ein. Vor allem Glasflaschen und jede Menge Plastikmüll lagen am Ufer. Selbst Schranktüren, Straßenschilder und etliche Autoreifen wurden gefunden - da war es gut, dass auch einige Erwachsene dabei waren, die beim Tragen helfen konnten. Nach etwa 1,5 Stunden war ein kleiner Müllberg zusammengetragen und damit hatten sich alle eine Wurst beim anschließenden Grillen redlich verdient.

Nochmals ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer sowie an die Mitarbeiter des Bauhofs für die Unterstützung beim Abtransport des Mülls.

"Was fliegt denn da? - Telemetrieprojekte im und über dem Bodenseeraum"

 

 

Vortrag von Dr. Wolfgang Fiedler, Max-Planck-Institut Möggingen

am 08. Februar 2017 um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Reichenau, Gemeindesaal

 

Die Verfolgung von Wanderwegen der Tiere durch Sender und andere elektronische Aufzeichnungsgeräte erlebt derzeit einen Boom. Am Bodensee werden vor allem durch das Max-Planck-Institut in Möggingen eine Reihe solcher Studien durchgeführt, vor allem an Vögeln und Fledermäusen. Gleichzeitig ermöglichen die Daten von „Sendervögeln“ aus anderen Studien aber auch, von besonderen Besuchern am See zu erfahren, die teilweise nicht einmal vom Heer der hiesigen Vogelbeobachter bemerkt wurden. Wolfgang Fiedler vom MPI in Möggingen gibt in diesem Vortrag einen Überblick über Telemetriestudien, die am Bodensee laufen und über manche überraschende Rarität von anderswo, deren Weg durch den Bodenseeraum nur anhand der Senderdaten bekannt wurde.

 

Seeputzete findet statt am Samstag 04.02.2017

 

obwohl die Wetterprognose etwas durchwachsen ist, wollen wir die  Seeputzete am Fährenhorn am kommenden Samstag, den 04.02.2017 durchführen.

Wir treffen uns um 10.30 Uhr bei der Schranke am Ende der Straße „Fährenhorn“ auf der Insel Reichenau. 

Die Arbeit dauert etwa 1,5 Stunden, danach grillen wir und es gibt für alle ein Würstchen oder etwas Vegetarisches.

 

 

Dankeschön und Frohe Weihnachten!

 

Bei allen, die uns im vergangenen Jahr bei unserer Naturschutzarbeit unterstützt haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Dies gilt vor allem für die vielen Helferinnen und Helfer bei der Riedpflege.

Wir wünschen allen Reichenauerinnen und Reichenauern ein friedvolles und schönes Weihnachtsfest!

 Ihre BUND Gruppe Reichenau

 

 

Letzte Riedpflege 2016

 

Viele engagierte Helfer, schönes Wetter, gutes Essen - super organisiert,

schöne Gespräche und zum Abschluss ein "prickelndes" Fußbad.

Danke

Eulenkästen

 

Im Winter 2015/2016 konnten wir in mehreren Gebäuden auf der Insel Reichenau selbst gebaute 
Nistkästen für Schleiereulen anbringen.

So hängen nun zwei Kästen im Münsterturm oberhalb der Glockenstube und ein Kasten ist im alten Trafohaus in Niederzell bereit für den Eulennachwuchs. Zumindest im Münster wollen wir auch noch Quartiere für Fledermäuse schaffen.

BUND-Reichenau lädt zu den Riedpflegen 2016 ein

 

Am Samstag, den 24.09.2016 starten wir zu unserer 1. Riedpflege im Jahr, im Gewann Zellele. Die nächste Riedpflege wird dann am 15.10.2016 im Ried Gießen stattfinden und die letzte am 12.11.2016 nochmals im Gewann Zelle.

Wir laden alle herzlich ein, bei diesen Einsätzen zur Erhaltung unserer Riedflächen mitzuhelfen. Es gibt für jede Altersstufe leichte oder mittelschwere Arbeiten.

Treffpunkt10.00 Uhr bei dem entsprechenden Gewann (siehe unter Themen und Projekte)

Ausrüstung: Wir empfehlen allen Helfern, festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung zu tragen. Handschuhe, Gabeln und Rechen sind vorhanden

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sind willkommen. Als Stärkung und Belohnung gibt es für alle Helfer etwas zu essen.

Demo gegen CETA und TTIP

Am Samstag, dem 17. September 2016 werden in sieben Städten Deutschlands zahlreiche Menschen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP demonstrieren. Die Umweltverbände und viele andere Institutionen gehen davon aus, dass diese Abkommen zu einer Senkung oder Abschaffung wichtiger Umwelt-, Gesundheits- und Demokratie-Standards führen werden.

 

Es fährt ein Bus nach Stuttgart um 7.20 Uhr an der BUND-Hauptgeschäftsstelle Möggingen. Zur Mitfahrt ist die Vorüberweisung der 20 Euro erforderlichNur dann geltet Ihr als angemeldet. Stichwort:TTIP-Demo-Bus. Bitte Euren Namen genau und lesbar angeben. Geschäftskonto des BUND BaWü, Sparkasse Singen-Radolfzell, IBAN: DE78 6925 0035 0004 0084 05. BIC: SOLADES1SNG

 

Weitere Informationen zu diesem Demo-Tag gibt es unter http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/demo-stopcetattip/

Umweltfreundlich unterwegs - die BUND Gruppe Reichenau sagt: Danke!

 

Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen jeden Tag sind wir unterwegs und häuig geschieht dies mit dem Auto. Umso mehr freut es uns, dass viele Reichenauerinnen und Reichenauer, aber auch etliche Feriengäste in unserer Gemeinde umweltfreundlich unterwegs sind. Mit dem Fahrrad, dem Bus, der Bahn und auch zu Fuß werden viele Kilometer zurückgelegt und sind ein wichtiger Beitrag zu einer Entlastung unserer Umwelt und zum Klimaschutz.

In der vergangenen Woche haben wir an einigen Stellen in der Gemeinde an alle, die umweltfreundlich unterwegs waren, ein kleines Dankeschön überreicht. Schon nach zwei Stunden waren 400 Präsente verteilt.

Wir hofen, dass zukünftig noch mehr Menschen vom Auto auf alternative Verkehrsmittel umsteigen  und sei es auch nur das eine oder andere Mal!

Eine wichtige Unterstützung für alle, die umweltfreundlich unterwegs sind, wäre eine entsprechende Zielrichtung des gerade in Arbeit beindlichen Verkehrskon- zepts in der Gemeinde Reichenau. Dabei muss dem nicht motorisierten Verkehr und dem Öfentlichen Nahverkehrs ein klarer Vorrang vor dem motorisierten Verkehr eingeräumt werden.

 

 

Stellungnahme zum Verkehrskonzept Reichenau

 

BUND OG Reichenau                                                                                                                                                                          

An Herrn Bürgermeister Dr. Zoll                                                        

und die Mitglieder des Gemeinderats                                                

Münsterplatz 2                                                                                 

          

78479 Reichenau                                                                         Reichenau, 18.07.2016

 

 

 

Verkehrskonzept Reichenau

 

Sehr geehrter Herr Dr. Zoll,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

 

seit vielen Jahren beschäftigt sich die BUND Gruppe Reichenau immer wieder mit dem Thema Verkehr in der Gemeinde. Ihre Inangriffnahme der Erstellung eines Verkehrskonzeptes möchten wir zum Anlass nehmen, Ihnen einige unserer Ideen dazu vorzustellen.

Wichtigstes und primäres Ziel des Verkehrskonzeptes muss unseres Erachtens der klare Vorrang des nicht motorisierten Verkehrs und des Öffentlichen Nahverkehrs vor dem motorisierten Verkehr sein.

Eine halbstündliche Vertaktung der Zubringerdienste (Bus, Bürgerbus, AST) von Insel und Waldsiedlung mit dem Seehaas halten wir für immens wichtig. Dies muss zumindest während der Hauptverkehrszeiten gewährleistet sein.

Der Bahnhof Reichenau soll als Verkehrsknotenpunkt für den ÖPNV ausgebaut werden.

Auf der Insel halten wir weitere Parkplätze oder gar eine Tiefgarage für kontraproduktiv und lehnen dies ab. Statt dessen sollten alternative Möglichkeiten zum Besuch der Insel eingerichtet und aktiv beworben werden, so dass Autos gar nicht erst auf die Insel kommen (s. Vertaktung).

Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Insel ist für uns überfällig. Eine Tempo 50 Zone auf der Hauptstrecke und Tempo 30 Zonen auf allen Nebenstrecken würden nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für eine Lichtung des Schilderwaldes auf der Insel sorgen. Dies gilt besonders für zentralen Bereich von Mittelzell.

Darüber hinaus ist eine bessere Beschilderung mancher Fußwege wünschenswert. Dazu gehören beispielsweise der Weg vom Campingplatz Richtung Mittelzell oder von der Schiffslände im Süden nach Mittelzell.

Die Verbesserung des Radwegenetzes in der Gemeinde und vor allem die Optimierung des Radwegs  entlang der Bahnlinie (z.B. Beleuchtung) sind uns immer noch ein wichtiges Anliegen. 

Wir hoffen, dass Sie diese wenigen, aber zentralen Punkte bei der Verabschiedung eines Verkehrskonzeptes berücksichtigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Irene Strang

(Vorsitzende BUND OG Reichenau)

 

In der Gemeinde Reichenau soll es bald ein Carsharing-Angebot geben. Das Besondere daran: es sollen elektrisch angetriebene Autos beschafft werden, die aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden. Die Ortsgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hofft, dass noch dieses Jahr das erste Auto beschafft werden kann.

 Bei einem Treffen mit Interessierten im Restaurant Zum alten Mesmer erklärten sich mehrere Teilnehmer bereit, je 100 Euro pro Monat zu investieren. Für ein Auto brauche es feste monatliche Einnahmen von etwa 300 Euro bis 400 Euro, erklärte Andreas Gerlach. Der Ingenieur hat bereits in Rielasingen mit "Auto teilen Arlen" ein vergleichbares Projekt gestartet, das bereits vier verschiedene Automodelle anbietet. Es war vom Umweltteam der evangelischen Johannesgemeinde in Rielasingen angeregt worden.

Der BUND möchte nun die evangelische Kirche auch in der Gemeinde Reichenau ins Boot holen, berichtete die Vorsitzende Irene Strang. Sie hofft dabei auf eine Zustimmung des Kirchengemeinderats. Architekt Erwin Betker kennt die Örtlichkeit am Kirchengebäude sehr gut. Seiner Einschätzung nach gebe es an der Sakristei Raum für Parkplätze und eine Stromtankstelle. Ein weiterer Vorteil sei die bereits vorhandene Photovoltaik auf dem Kirchendach. "Diese reicht gut aus", erklärte Gerlach. Die Kommune könnte beim Oberzeller Parkplatz eine Ladestation errichten, schlug Erwin Betker vor. "Der neue Parkplatz an der Kindlebildkreuzung eignet sich ebenfalls", ergänzte Christa Klamt.

Bei einem Ausbau des Angebots ist geplant, mehrere Standorte für Autos – sowohl auf der Insel als auch auf dem Festland – einzurichten, um weite Anfahrtswege zu vermeiden. Idealerweise sollten dort je zwei oder gar drei Autos Platz haben.

Andreas Gerlach regte an, dass jedes Auto eine sogenannte Grundlast haben sollte. Dies könnte beispielsweise dadurch erreicht werden, dass ein Sozialdienst oder der Bauhof das Fahrzeug nutzt und so mitfinanziert. Oder drei oder vier Familien nutzen ein E-Auto als Ersatz für das Zweitauto. "Man kann es ohne probieren, aber das wird schwierig", mahnte Gerlach. Theo Twieling berichtete, dass der gemeindeeigene Bauhof wohl ein Elektro-Auto benutze. "Das steht abends und am Wochenende sinnlos rum", ergänzte Ekkehard Janas. Irene Strang schlug vor, dies mit Bürgermeister Wolfgang Zoll zu besprechen. "Es ist zu klären, ob es überhaupt rechtlich möglich ist, dieses Auto mit in den Pool aufzunehmen", erklärte sie.

Ekkehard Janas ist einer von den Interessenten, die sich mit 100 Euro im Monat beteiligen würden. "Wir haben kein zweites Auto", berichtete er. "Wir könnten abends damit nach Konstanz fahren", ergänzte er. Das Erstfahrzeug würde er noch nicht abschaffen wollen. Dazu sei die Reichweite eines nur mit Elektromotor ausgestatteten Fahrzeugs noch zu gering, erklärte Ekkehard Janas.

Christa Klamt wäre bereit, 2000 Euro als Finanzspritze beizusteuern. Der Reichenauer BUND beschloss 3000 Euro für den Aufbau des Carsharings bereitzustellen. Diese Anschubfinanzierung könnte den Bau einer Solartankstelle ermöglichen, erklärte die Vorsitzende.

Theo Twieling überlegt, 100 Euro oder 200 Euro monatlich aufzuwenden. Für ihn käme neben einer sogenannten Flat­rate auch eine stundenweise Abrechnung in Frage. Um weitere Teilnehmer zu werben, regte er die Erstellung eines Infoblattes an. "Mit möglichen Standorten", ergänzte er. Ekkehard Janas fände es gut, wenn darin bereits das erste beschaffte Auto abgebildet ist. "Das kommt ganz anders an, als zu sagen, das erste kommt irgendwann", betonte er bei der Zusammenkunft. Sind Finanzierung und Stellplatzfrage samt Ladestation geklärt, dann könnte es laut Andreas Gerlach schnell gehen: Eine Ladestation sei binnen zwei Tagen aufgestellt und ein Auto innerhalb von vier Wochen geliefert.

Das geplante Carsharing-Modell und sein Vorbild

  • Reichweite: Die Reichweiten der reinen Elektro-Autos sind abhängig vom Fahrzeugtyp. Sie betragen rund 70 Kilometer oder um die 120 bis 180 Kilometer, sagt Ingenieur Andreas Gerlach.
  • Nutzung: Die elektrisch betriebenen Fahrzeuge sind vorwiegend als Ersatz für ein Zweitauto gedacht. Nutzer könnten auch Unternehmen sein, die lokale oder regionale Fahrten damit erledigen könnten. Erwin Betker würde ein E-Auto für sein Architekturbüro nutzen und die vorhandene Fahrzeugflotte ergänzen.
  • Modelle: "Auto teilen Arlen", an dem sich die Reichenauer orientieren, bietet derzeit folgende Fahrzeuge an: Twizy, Citroen C-Zero, Mercedes B-Klasse Electric-Drive und Smart Electric-Drive. Zwei davon sind Neuwagen und zwei Gebrauchte. Letztere seien bereits unter 10 000 Euro zu bekommen, erläuterte Gerlach. Das Risiko liege bei der Lebensdauer der Batterie. "Wenn die Reichweite sinkt, müsste man jonglieren", erklärte er. Es sei vorgesehen, einen gemischten Fahrzeugpark vorzuhalten, ergänzt um E-Fahrrad, E-Roller, E-Kompaktfahrzeug, Plug-in-Hybrid-Kombi und E-Kleintransporter.
  • Kosten: Mitglieder von "Auto teilen Arlen" zahlen einen Monatsbeitrag von 10 Euro. Pro angebrochene Stunde kostet die Miete 3 bis 7 Euro. Der Tarif E-Mobil-Flat beinhaltet Mobilitätskosten von 200 Euro im Monat mit bis zu 5000 Kilometer und maximal 250 Stunden im Jahr.
  • Rechtsform: Betreiber des Reichenauer Carsharings wäre der Ingenieur Andreas Gerlach aus Rielasingen-Worblingen. Er stellt unter anderem die Autos zur Verfügung, pflegt den Internetauftritt und übernimmt die Vermietung sowie die Abrechnung. Firmieren könnte es etwa als "Auto teilen Reichenau". Denkbar sei es laut Gerlach, eine Genossenschaft zu gründen.
  • Nächstes Treffen: Die Carsharing-Interessierten treffen sich das nächste Mal wieder am Mittwoch, 29. Juni, um 20 Uhr, bei der evangelischen Kirchengemeinde. Bis dahin sollen derzeit noch offene Fragen geklärt sein. An dem Abend wollen die Interessierten dann das weitere Vorgehen beschließen. (nea)

 

 

Gründungsveranstaltung Car-Sharing Reichenau am 11.05.2016

 

Die BUND-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der EV. Heilig-Geist-Kirchengemeinde "Elektromobilität und Car-Sharing" am Samstag, den 09. April 2016 am EV. Heilig-Geist-Gemeindehaus auf der Reichenau stieß auf große Resonanz.

Wir wollen das große Interesse und die positiven Rückmeldungen aufnehmen und alle Interessierten zu einer Gründungsveranstaltung am Mittwoch, den 11. Mai 2016, um 19 Uhr in das Gasthaus " Zum Alten Mesmer" (Nebenzimmer) in die Burgstr. 20, Reichenau einladen.

Die BUND-Ortsgruppe Reichenau hat zu diesem Termin Herrn Andreas Gerlach, Energieberater und Anbieter für Elektro-Car-Sharing erneut eingeladen, um den Bedarf an Mobilität und Nutzungsprofil der Interessierten festzustellen.

Ebenso soll Ihnen hierbei die Möglichkeit gegeben werden, dass auch individuelle Wünsche, wie Standort, Tarife, Hybrideinsatz, usw. diskutiert bzw. darauf eingegangen werden kann.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

BUND Aktion am 23.04.2016 auf der Reichenau

 

Anlässlich der Jahrestage von Tschernobyl  (26.4.1986) und Fukushima (11.3.2011) trafen sich am vergangenen Samstag der BUND Reichenau und Interessierte am Trafohäusle in Oberzell zu einer Gedenkveranstaltung.

Irene Strang, Vorsitzende des BUND Reichenau, hob in ihrer Ansprache hervor, dass sich die Tage der Katastrophe von Tschernobyl tief ins Gedächtnis einer ganzen Generation eingeprägt haben. Fast alle können sich noch erinnern, wo sie sich aufhielten, was sie in der Zeit gemacht und wie sie auf diese bedrohlichen Meldungen reagiert haben. Es wurde an die vielen Opfer bisheriger Atomunfälle erinnert, so auch an die rund 800.000 sogenannten "Liqidatoren", die über die Jahre zu Aufräumarbeiten in Tschernobyl eingesetzt wurden und dies mit ihrem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlen mussten. Für alle diese Menschen folgte darauf eine Schweigeminute.

Trotz dieser Katastrophen sind weiter Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb, in anderen Ländern, wie USA, England usw. trotz aller Risiken sogar neue Kraftwerke im Bau bzw. geplant. Vor allem für die beiden Atomkraftwerke in Beznau (CH) und Fessenheim (F), die sich in nächster Nähe zu uns befinden, fordert der BUND eine schnelle Abschaltung.
Jede/r kann mithelfen Atomstrom Geschichte werden zu lassen und z.B., falls noch nicht geschehen, zu Anbietern zu wechseln, deren Strom-Mix ohne Strom aus Kernenergie auskommt.

Ein großes Transparent, welches die damalige und heutige Situation zum Ausdruck bringt, wurde daraufhin am Trafohäusle angebracht und soll jede/n an diese schlimmen Zeiten erinnern und zur Aufmerksamkeit in der Zukunft gemahnen.     

Aktion zu 30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima

 

Mit den Jahren wächst die Verdrängung. Jahrestage sind eine Gelegenheit, die Erinnerung wachzuhalten und zu erneuern. Runde Jahrestage eignen sich dazu besonders gut. Am 11. März jährte sich Fukushima zum fünften Mal. Am 26. April vor 30 Jahren war der Gau in Tschernobyl!

Doch beide Katastrophen sind nicht Vergangenheit, sondern dauern bis heute an. Und sie können sich jederzeit wiederholen.

Letztes Wochenende gab es z.B. wieder ein Erdbeben auf der japanischen Insel Kyushu, auf der auch Atomkraftwerke stehen.

Umso wichtiger, dass wir nicht nur mit Nachdruck an die unsäglichen Folgen der beiden Kernschmelzunfälle erinnern, sondern auch Druck machen, die acht Atomkraftwerke, die hierzulande noch laufen, endlich abzuschalten. Die Gefahr eines Super-GAU ist nicht gebannt!

 

Der BUND Reichenau führt aus diesen Anlässen am

Samstag, den 23. April ab 14:00 Uhr eine Aktion durch.

Treffpunkt ist das Trafohäusle in Oberzell (beim Park- und Spielplatz)

Kinofilm: Power to Change - Die EnergieRebellion


Startdatum:

11. März

Startzeit:

20:00

Stoppzeit:

20:30

Veranstalter:

Scala-Filmtheater in Kooperation mit BUND Konstanz

Ort:

78462

Beschreibung:

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit diesem Film wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Es ist die Geschichte einer Suche - einer Reise, auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden: Was bedeutet die Energiewende für uns konkret? Wo liegen die wirtschaftlichen, ökologischen, und sozialen Chancen, wo die Probleme und Risiken? Was können wir gewinnen, um welchen Preis? Der Film wird die Auseinandersetzung um eine Energiewende darstellen, die von unten erfolgt - dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Der Film zeigt Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker - ihr alltäglicher Kampf um die Energiewende wird auf die mediale Weltbühne projiziert. Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist. 

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit, mit einem Mitglied aus der Filmcrew zu diskutieren. 

Ort: Scala-Kino, Marktstätte 

Veranstalter: Scala-Filmtheater in Kooperation mit BUND Konstanz 

Der Film wird vom 17.3. bis 30.3. täglich um 18.30 Uhr vorgeführt. www.cinestar.de/de/kino/konstanz-scala-kinocenter, www.bund-konstanz.de 

Die BUND Gruppe Reichenau wird in sich am Mittwoch, 23. März ansehen. Sie sind herzlich eingeladen uns zu begleiten.

tools.emailsys.net/mailing/104/813762/8631670/1j3fr72/index.html

 

 

BUND-KandidatInnen-Check zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

 

Wie stehen die Direktkandidatinnen und die Direktkandidaten der Parteien zur Nachhaltigkeit, zum Schutz der Artenvielfalt, zur Energiewende und zum Einsatz von gesundheitsschädlichem Glyphosat? Wen können Sie am 13. März für ein ökologisches Baden-Württemberg wählen?

Der BUND in Baden-Württemberg befragt im KandidatInnen-Check alle Direktkandidatinnen und Kanditaten zu Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Energiewende und zu Glyphosat sowie über eine regionale Frage.

Hier können auch Sie den Check machen! http://www.bund-bawue.de/nc/themen-projekte/landtagswahl-2016/kandidateninnen-check/

Der erste Schritt zum Ausstieg aus dem Plastikwahn!

 

Machen Sie mit beim "Plastikfasten"

Noch immer ist Deutschland Spitzenreiter im Plastikverbrauch, Tendenz weiterhin steigend. Doch jede*r Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, diesen Trend zu stoppen. Seien Sie deshalb Teil unserer Aktion "Plastikfasten".

Trotz der gewaltigen Belastung für unser Ökosystem nimmt Plastik einen erheblichen Platz im alltäglichen Leben ein: Sei es die Einwegflasche oder die Plastiktüte, die Lebensmittelverpackung oder das Duschgel. Weniger als die Hälfte dieser Verbrauchsartikel kann überhaupt recycelt werden, der Rest geht der Kreislaufwirtschaft für immer verloren. Viele Kunststoffartikel werden später verbrannt oder landen im Meer.

Wir haben für Sie Tipps zusammengestellt, um zu zeigen, dass ein Verzicht auf Plastik nicht nur nötig, sondern auch möglich ist.

 

Tipps zum Verzicht: So können Sie Plastikmüll vermeiden

1. Plastiktüten vermeiden

Sechs Milliarden Plastiktüten werden jährlich in Deutschland verbraucht – und landen danach meistens sofort im Müll. Wenn Sie etwas gegen diese Verschwendung tun wollen, nehmen Sie keine Plastiktüten beim Kauf von Produkten mehr an, auch kein sog. "Bioplastik", sondern besorgen Sie sich einfach ein bis zwei Jutebeutel, die Sie in Ihren Rücksäcken oder Hand­taschen mitnehmen. Die Beutel können Sie bei jedem Einkauf nutzen und wieder nutzen und wieder nutzen und wieder nutzen... Verzichten Sie auch auf die Plastiktüten für Obst und Gemüse! Und tun Sie sich und der Umwelt damit Gutes!

 2. Plastik-Verpackungen im Laden lassen

Verpassen Sie dem Handel einen Denkzettel und lassen Sie die Umverpackungen für Obst und Gemüse oder anderer Produkte einfach im Laden! Das ist Ihr gutes Recht: Der Handel muss hierfür entsprechende Sammelboxen zur Verfügung stellen. So werden Sie nicht zum Abfalltransporteur, Ihre Plastikmülltonne bleibt leer und sowohl Handel als auch Hersteller müssen sich dem Problem stellen.

3. Mehrweg statt Einweg

Verzichten Sie wo es geht, z.B. bei Milchprodukten oder Getränken, auf Einwegverpackungen und greifen Sie stattdessen zu Mehrweg-, sprich Glasbehältern. Wenn Sie unterwegs sind, kaufen Sie keine Getränke in Plastikflaschen und achten Sie grundsätzlich beim Neukauf von Produkten darauf, dass sie möglichst nicht aus Plastik bestehen.

4. Kosmetik ohne Mikroplastik

Verzichten Sie auf Kosmetikprodukte, die winzige Plastikteilchen (so genanntes Mikroplastik) enthalten. Diese werden z.B. in Peelings, Duschgels oder Hautcremes eingesetzt. Wenn Sie Kosmetika mit Plastikpartikeln erkennen und vermeiden wollen, finden Sie auf der Homepage des BUND einen Einkaufsratgeber mit Mikroplastik-Produkten.

Weitere Tipps finden Sie unter:

www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/plastikfasten/tipps_zum_verzicht/

 

Geflüchtete willkommen heißen

 

Warum sollten sich BUND und BUNDjugend für eine gerechte Asylpolitik einsetzen? Welchen besonderen Zugang haben wir als Umweltverband zur Krise der Asylpolitik? Was können wir zur Integration von Menschen beitragen, die zu uns geflüchtet sind? Viele Menschen suchen derzeit bei uns Schutz. Besonders sichtbar sind die Fluchtbewegungen aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten. Weniger Beachtung erhalten Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil Umweltveränderungen ihre Existenz bedrohten.

Bis zum Jahr 2050 werden mindestens 200 Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage aufgrund des Klimawandels verlieren – so sagt es der Weltklimarat voraus. Noch scheinen die in Europa bisher sichtbaren Flüchtlingsbewegungen nicht klimatisch bedingt zu sein. Wohl aber spielt das extreme Wohlstandsgefälle eine Rolle. Hier stehen wir in der Verantwortung. Als industrialisierter Norden tragen wir durch die Art, wie wir leben und konsumieren, stark zur Ausbeutung des Südens bei. Der Begriff des »Wirtschaftsflüchtlings« spricht den Not leidenden Menschen ihre Schutzbedürftigkeit ab. Und er leugnet unsere Verantwortung bei der Entstehung der Fluchtgründe.

BUND und BUNDjugend bekämpfen seit Langem die Faktoren, deretwegen die Existenzgrundlage von Menschen im globalen Süden in Schieflage gerät: Landraub durch Industrieländer und Konzerne, Bio- piraterie, unfaire Handelsabkommen, Überfischung und vieles Weitere. Es liegt also nahe, dass sich ein Umweltverband wie der unsere zu den aktuellen Ereignissen äußert und Menschen in Not willkommen heißt.

Eine Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen hat bereits Stellung bezogen und sich für eine menschenwürdige, weltoffene Gesellschaft ausgesprochen. Auch die Bundesdelegierten des BUND haben jüngst – auf Antrag der BUNDjugend – ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen bekundet. Der BUND steht Schutzsuchenden und ihren UnterstützerInnen bei. Wir wenden uns gegen die vielfältige Gewalt, der sie ausgesetzt sind. Und wir fordern, den Rechtsstatus von Umwelt- und Klimaflüchtlingen international anzuerkennen.

Ganz praktisch bieten viele BUND-Gruppen bereits ihre Hilfe an: Sie organisieren Exkursionen, damit Kinder ihre neue Umgebung kennenlernen. Sie integrieren Asylsuchende bei der Umweltbildung, geben ihnen die Chance, sich sinnvoll zu betätigen und erste Kontakte zu knüpfen – und erweitern so ihren eigenen Horizont. Auch die BUNDjugend hat Geflüchtete gezielt eingebunden, hat mit ihnen gekocht und gegärtnert.

Nur gemeinsam retten wir die Welt

Zudem nimmt der BUND an dem Sonderprogramm »Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug« teil. Wer sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagiert oder – selbst geflüchtet – seit wenigstens drei Monaten in Deutschland aufhält, kann sich über unsere Zentral- stelle für einen der 10 000 zusätzlichen Plätze bewerben. (Kontakt: victoria.muntendorf@bund.net)

BUND und BUNDjugend beteiligen sich am gesellschaftlichen Diskurs. So wehren wir uns dagegen, die Suche nach Unterkünften und den sozialen Wohnungsbau gegen Anliegen des Naturschutzes auszuspielen. Die langjährigen Versäumnisse bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums dürfen jetzt nicht auf dem Rücken der Asylsuchenden ausgetragen werden. Nur gemeinsam können wir die Erde retten, jeder mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Je besser wir die Geflüchteten in unser Gemeinwesen integrieren, um so besser sind wir alle für die Zukunft gerüstet.

Lou Böhm, Sprecherin im Bundesvorstand der BUND- jugend, und Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND 

Artikel: BUND Magazin 1/2016 

Die 40. Naturschutztage am Bodensee

Wir laden Sie herzlich zu den 40. Naturschutztagen am Bodensee vom 3. bis 6. Januar 2016 nach Radolfzell ein!

Die 40. Naturschutztage am Bodensee werden ein Knüller: 

Ministerpräsident Kretschmann wird uns am 3. Januar eine Festrede halten. Es gibt jede Menge prominente Vortragende, eine spannende Podiumsdiskussion zur Landtagswahl und – wie immer Ausflüge in die winterliche Bodenseelandschaft. Sie treffen viele Naturschützerinnen und Naturschützer und wir bieten einen Kabarettabend mit Volksdampf aus Ravensburg und edlen Bioweinen an.

Angesichts des hohen Andrangs in den letzten Jahren mit 700 und mehr Gästen haben wir das Nachmittagsprogramm ausgeweitet und aufgewertet. Wieder gibt es eine Reihe neuer Angebote.

Programm und Anmeldeformular zu dieser größten Naturschutz-Fortbildungsveranstaltung im deutschen Sprachraum finden Sie unter www.naturschutztage.de auch im Internet.

Dankeschön und Frohe Weihnachten!

Bei allen, die uns im vergangenen Jahr bei unserer Naturschutzarbeit unterstützt haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Dies gilt vor allem für die vielen Helferinnen und Helfer

bei der Riedpflege und der Seeputzete sowie die Mitarbeiter des Bauhofs und für den Raiffeisen-Markt.
Wir wünschen allen Reichenauerinnen und Reichenauern ein friedvolles und schönes Weihnachtsfest!

Ihre BUND Gruppe Reichenau 

Letzte Riedpflege in diesem Jahr mit Rekordbeteiligung!

 

Nicht weniger als 25 Helferinnen und Helfer machten die diesjährig letzte Riedpflege im Zellele und Schiffgarten fast zu einem ‚Spaziergang‘.

Die jüngste Helferin war Mara, gerade mal 6 Monate alt, die durch konsequen- tes schlafen ihren Eltern das Mithelfen er- möglichte. Dieter, mit 80 Jahren war der Älteste, dessen Tatkraft viele 60ig-jährige neidisch gemacht hätte. So war nach 3 Fuhren das Mähgut auf die Felder gebracht und der gemütliche Teil konnte bei herrlichem Wetter mit dem Abschlussgrillen beginnen.

Wie möchten allen Mithelferinnen und Mithelfern noch einmal ganz herzlich für ihre Unterstützung danken und hoffen, dass sie uns und auch nächstes Jahr wieder zur Seite stehen. Vielleicht werden es dann auch noch mehr (der Spaßfaktor spricht sich herum) und wir versprechen, dafür noch mehr Gabeln und Rechen zu besorgen :). 

7. November 2015

Exkursion zur Fischtreppe an der Töss (Thurgau)

Besichtigung einer Fischtreppe in der schweizerischen Töss Zwischenlösung für natürliche Fischwanderungen

Auf Einladung von Eva Baier, einer deutsch/schweizerischen Forscherin in Sachen Fischtreppen, lud den BUND Reichenau am Samstag, den 7.11.2015 zur Besichtigung einer von ihr betreuten Fischtreppe am Fluß Töss in der Nähe von Winterthur ein.

Eva Baier ist eine sehr engagierte Forscherin zu diesem Thema. Die Begeisterung ist in jedem ihrer Worte zu spüren. Durchsetzungsfähig ist sie auch, hat zur Realisierung ihrer Ideen Behörden aus Stadt und Land überzeugen müssen: kein leichtes Unterfangen, bedenkt man, wie man sich als Mitte zwanzig-jährige gegen deutlich ältere Behördenmitarbeiter Respekt verschaffen muss.

51% der 63 verschieden Fischarten in der Schweiz sind auf der roten Liste, also vom Ausstreben bedroht. Dies zeigt den dringenden Handlungsbedarf auf.

Schlussendlich ist es Eva Baier in Zusammenarbeit mit der Firma Reist aus Hinwil gelungen, schon mehrere Fischtreppen zu installieren.

Was sind Fischtreppen, wozu dienen sie, womit kann man ihren Nutzen messen?

Fische sind Wanderer und legen je nach Art und Größe verschiedene Distanzen in einem Fluß zurück.

Daran werden sie aber oft allein in der Schweiz durch über 100.000 ! künstliche Hindernisse behindert. Geplant ist langfristig, dass diese künstlichen Hindernisse abgebaut, sprich renaturiert werden. Ist absehbar, dass in absehbarer Zeit an einer Stelle kein Rückbau stattfindet, dann kommt die Fischtreppe als Zwischenlösung ins Spiel. Eva Baier hat mit der Firma Reist eine modulare Fischtreppe entwickelt, welche relativ schnell ohne große Eingriffe in die Natur aufgebaut werden kann. Dies beinhaltet auch, dass sie wieder schnell abgebaut und an anderer Stelle wieder verwendet werden kann. Die Hindernisse im Fluß sind verschieden hoch und danach richtet sich die Anzahl der einzusetzenden Module um in ca. 15-20 cm (Treppen-) Stufen das Hindernis zu überwinden. Dank der Strömung in den Becken merken die Fische, dass sie ihr entlang von Kasten zu Kasten hochschwimmen können.

Die größte, im Praxistest beobachtete Schwierigkeit, ist für die Fische das finden des Eingangs zur Fischtreppe. Dies muss durch entsprechende Strömungsverhältnisse im untersten Modul gelöst werden.

Mit großem technischen Aufwand kann dies Eva Baier belegen und auswerten. Über 500 Fische haben sie und ihre Helfer gefangen, und diesen einen RFID-Chip (engl. radio-frequency identification) unter die Bauchfischhaut implantiert.

Sie versichert, dass die Fische nicht darunter leiden und der Minimal-Eingriff schnell verheilt ist. Über ein Funkkabel, welches in der Fischtreppe verlegt ist, kann sie nun feststellen, wieviel Fische und welche Art von Fischen die Treppe benutzen.

Dabei konnte sie auch feststellen, dass einige Fische die Treppe schon mehrmals rauf und runter benutzt haben!

Wie eingangs gesagt: Eva Baier ist ‚angefressen‘ von ihrem Projekt, hat Bachelor und Masterarbeit (Umweltnaturwissenschaften) darüber geschrieben. Einziger Wermutstropfen derzeit ist der extreme Niedrigwasserstand der die Fische trotz Fischtreppe zum Nichtwandern zwingt und damit auch Eva Geduld bei Ihren Untersuchungen abverlangt.

Der Nachmittag war für uns Besucher spannend und informativ und Eva wusste auf unsere wirklich vielen Fragen immer eine fundierte Antwort.

Hut ab vor ihr und diesem Projekt, welcher der Natur etwas wiedergibt was ihr genommen wurde! Wir sagen vielen Dank und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer spannenden Arbeit! 

http://fischwanderung.ch

Link zu weiteren Bildern unserer Exkursion

28. September 2015

Erster Riedpflegetermin unter optimalen Bedingungen


Bei herrlichem Sonnenschein wurde die erste Riedpflege letzten Samstag im Gewann Zellele zu einem anstrengenden, aber gelungenen "Event". 20 Helferinnen und Helfer, darunter auch Erik und Jürgen, 2 Flüchtlinge aus Albanien, waren 5 Stunden damit beschäftigt, das störrische Schilf und Gras aus dem Gelände zu bringen. Zur Stärkung gab es dann Würste satt und es entwickelten sich viele gute Gespräche und alle hatten trotz der großen Anstrengung viel Spaß.

 

 

BUND-Reichenau lädt zu den Riedpflegen 2015 ein

 

Am Samstag, den 26.09.2015 starten wir zu unserer 1. Riedpflege im Jahr, im Gewann Zellele. Die nächste Riedpflege wird dann am 17.10.2015 im Ried Gießen stattfinden und die letzte am 14.11.2015 im Schiffgarten.

Wir laden alle herzlich ein, bei diesen Einsätzen zur Erhaltung unserer Riedflächen mitzuhelfen. Es gibt für jede Altersstufe leichte oder mittelschwere Arbeiten.

Treffpunkt: 10.00 Uhr bei dem entsprechenden Gewann (siehe unter Themen und Projekte)

Ausrüstung: Wir empfehlen allen Helfern, festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung zu tragen. Handschuhe, Gabeln und Rechen sind vorhanden

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sind willkommen. Als Stärkung und Belohnung gibt es für alle Helfer etwas zu essen.

Filmabend "Plastic Planet"

Am Mittwoch 15.04.2015 um 20 Uhr, findet der Filmabend im Ev. Gemeindehaus  Rauhofweg 3, 78479 Reichenau satt.

Plastic Planet ist ein Kinodokumentarfilm von Regisseur Werner Boote. Der Film zeigt die Gefahren von Plastik und generell synthetischer Kunststoffe  in ihren verschiedensten Formen und ihrer weltweiten Verbreitung.

Handlung

Beginnend mit einem biografischen Rückblick in seine Kindheit – zu seinem Großvater, der in den 1960er Jahren Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war – spannt Boote den Bogen in die Gegenwart, in der Plastikprodukte allgegenwärtig sind.

Boote reist um die Welt, beobachtet und befragt Menschen bei ihrem Leben inmitten von Plastik: von Familien in ihren Einfamilienhäusern in Österreich und den USA bis hin zu solchen in einfachsten Hütten in Kalkutta. Er führt Interviews mit Sprechern der Kunststoffindustrie und mit Wissenschaftlern, die über die gesundheitlichen Gefahren von Zusatzstoffen – insbesondere Weichmachern – sprechen.

Boote stellt dar, wie allgegenwärtig Plastik in all seinen Formen geworden ist und wie Kunststoffabfälle bis in die entlegensten Gebiete der Erde verteilt werden. Exemplarisch zeigt er das anhand der Verschmutzung der Wüste in Marokko und dem Plastikmüll im Pazifik, wo die Partikel zerfallender Plastikabfälle von Meereslebewesen für Plankton gehalten und gefressen werden, was zu ihrem Tod führen kann.

Empfohlen ab 12 Jahren, FSK 0

www.plastic-planet.de

Besichtigung Kläranlage Konstanz

 

Im Rahmen unseres diesjährigen Programms mit dem Schwerpunktthema „Wasser“ findet am Samstag, 21. März 2015 eine Führung durch die Kläranlage Konstanz statt. 

Bei der Zentralkläranlage Konstanz handelt es sich um die größte Anlage zur Abwasserreinigung am Bodensee. Täglich werden bis zu 40 Mio. Liter Abwasser aus der Gemarkung Konstanz, der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen, den Gemeinden Allensbach und Reichenau gereinigt.

Bei der Führung erhalten wir Informationen über die Struktur der Kläranlage und die einzelnen Verfahrensschritte. Außerdem erfahren wir, was bei der Abwasserreinigung alles zum Schutz des Bodensees geschieht.

Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Kläranlage. Dauer ca. 2 Stunden.

BUND-Flohmarktfest

Liebe Reichenauerinnen und Reichenauer,

aus Kapazitätsgründen sieht sich unsere Ortsgruppe nicht mehr in der Lage, den Flohmarkt durchzuführen. 

Der BUND-Reichenau hat den Flohmarkt seit 2000 13 Mal veranstaltet, mit einer ständig wachsenden Zahl von Standbe- treibern, super Bewirtung, schöner Musik und vielen Besuchern. Meistens war uns auch das Wetter gnädig gestimmt, so dass die Veranstaltung zu einem richtigen „Flohmarktfest“ wurde. 

Danken möchten wir den vielen fleißigen Ordnern, ohne die der Flohmarkt nicht hätte stattfinden können, dem Bauhof für seinen tatkräftigen, zuverlässigen Einsatz und natürlich den Anwohnern für ihre Geduld. 

Das Organisationsteam des BUND – Reichenau 

28. Februar 2015

Seeputzete

Am Samstag, den 28. Februar 2015 führt die BUND Gruppe Reichenau gemeinsam mit den Klassen 4 der Walafried-Strabo Schule eine Seeputzete am Fährenhorn durch.

Der Treffpunkt ist um 10 Uhr bei der Schranke am Ende der Straße/des Weges  „Fährenhorn“.

Weitere Helferinnen und Helfer sind wie immer herzlich willkommen.

Nach der Arbeit wird dann zünftig gegrillt!

Hoffen wir, dass das Wetter dies auch eine gute Aktion findet


Google Maps Generator by RegioHelden
7. Februar 2015

BUND-Baumpflanzung zu Ehren von unserem Gründungsmitglied Erwin Strang bei der Grundschule Waldsiedlung

 

Zu einer Baumpflanzung zum Gedenken an Erwin Strang trafen sich Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Reichenau, Familie, Freundinnen und Freunde am 07.02.2015 neben der Grundschule Waldsiedlung.

Das langjährige und aktive BUND Mitglied Erwin Strang verstarb im vergangenen Jahr.

Vorstandsmitglied Heinz Meel unterstrich in einer kurzen Feierrede die herausragende Bedeutung von Erwin Strang in seiner Funktion als Mitbegründer und 30 jähriges Mitglied. „Die BUND-Ortsgruppe Reichenau würde es ohne Erwin in dieser Form nicht geben.“ Über Jahrzehnte begleitete er die Arbeit des BUND aktiv –sei es beim Erhalt von Göldern, der Mithilfe bei der Riedpflege oder beim Bau des Radwegs entlang der Bahnlinie.

In seiner Ansprache führte Heinz Meel weiter aus: „Auch hat er die Arbeit des BUND - aber auch das Geschehen in der Waldsiedlung - über viele Jahre dokumentiert und ein riesiges Archiv an Bildern und Texten geschaffen.“…

 „Der Symbolcharakter unserer Baumpflanzung ist natürlich sehr stark: hier wirkt zuerst einmal der Ort der Pflanzung. Wir stehen hier wenige Meter von seinem geliebten Haus und unmittelbar neben der Grund-schule der Waldsiedlung. Hier hat er sich seit Anfang der achtziger Jahre um die Fledermäuse im Dach der Grundschule gekümmert und seit 1992 regelmäßige Erhebungen über die Bestandszahlen gemacht.“…

 „Die weitere starke Symbolik liegt in der Wahl des Baumes: es ist eine Stieleiche, botanisch Quercus rubor. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Ihr Höchstalter liegt bei 500 bis 1000 Jahre. Erst im Alter von 60 Jahren bildet sie keimfähige Eicheln.“…

 „Somit wurde für Erwin mit einem wirklich würdigen Baum für viele hundert Jahre ein Denkmal gesetzt und es ist zu hoffen, dass die Naturschützer der kommenden Generationen diesen Baum bewahren können.“



Sibirische Schwertlilie im Ried Giessen.
Sibirische Schwertlilie im Ried Giessen.
Graureiher im Ried Giessen
Graureiher im Ried Giessen
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